banner
Aktuelles
Termine
Naturfreunde
Wintersport
Fotos
Mitglied werden
Impressum
Kontakt
 Satzung

Satzung NaturFreunde Kolbermoor e.V.

Beschlossen am 24.09.2014

 

Präambel

1. Die NaturFreunde sind eine Umwelt-, Kultur- und Freizeitorganisation, die aus der Arbeiterbewegung kommt und sich ihr verpflichtet weiß.

2. Sie wollen mithelfen an der Schaffung einer Gesellschaft, in der niemand seiner Hautfarbe, Abstammung, politischen Überzeugung, seines Geschlechts oder Glaubens wegen benachteiligt oder bevorzugt wird und in der alle Menschen gleichberechtigt sind und sich frei entfalten können.

3. Die NaturFreunde verstehen sich als Verband für nachhaltige Entwicklung. Nachhaltigkeit gilt ihnen als Handlungsmaxime, in der wirtschaftliche Entwicklung dauerhaft mit sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Verträglichkeit verbunden wird. Sie orientieren ihre Aktivitäten als Umwelt-, Kultur- und Freizeitorganisation am Prinzip der Nachhaltigkeit.

4. Ihr Ziel ist es, dazu beizutragen, dass die Menschen sich ihrer Einbindung in die soziale und natürliche Umwelt bewusst werden und erkennen, dass sie nur dadurch in sozialer Gerechtigkeit und in Frieden leben und sich entwickeln können.

5. Die NaturFreunde befassen sich mit sozial-, wirtschafts- und kulturpolitischen sowie naturschutz- und umweltpolitischen Fragen und nehmen zu ihnen öffentlich Stellung.

6. Die NaturFreunde arbeiten mit allen zusammen, die gleiche oder ähnliche Zielsetzungen verfolgen.

7. Die NaturFreunde bekennen sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und sind parteipolitisch und religiös unabhängig.

§ 1 Name und Grundlagen

1. Der Verein führt den Namen NaturFreunde Deutschlands Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur Ortsgruppe Kolbermoor e.V.

Kurzbezeichnung: NaturFreunde Kolbermoor e.V.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Kolbermoor.

3. Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen.

4. Er bekennt sich zu einer demokratischen Gesellschaftsordnung, ist aktiv im Natur- und Umweltschutz und setzt sich für den ökologischen Umbau der Industriegesellschaft ein.

5. Der Verein bekennt sich zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Er ist parteipolitisch und religiös unabhängig.

6. Der Verein ist Mitglied der NaturFreunde Deutschlands, Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur, Landesverband Bayern e.V. (NaturFreunde Bayern) und über diese Mitgliedschaft Mitglied der NaturFreunde Deutschlands e.V. sowie der Naturfreunde Internationale (NFI). Er verpflichtet sich die Satzung des Landesverbandes Bayern e.V. und der NaturFreunde Deutschlands e.V. als rechtsverbindlich anzuerkennen.

 § 2 Zwecke des Vereins

1. Der Verein fördert das Prinzip der Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen und will damit dazu beitragen, die natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten. Der Verein fördert vorrangig und nicht nur vorübergehend Ziele des Umwelt- und Naturschutzes und der Landschaftspflege. Alle Aktivitäten stehen unter dem Vorbehalt der Vereinbarkeit mit den Zielen des Natur- und Umweltschutzes.

2. Die geförderten gemeinnützigen Zwecke im Sinne der Abgabenordnung sind:

a) die Förderung der Jugend- und Altenhilfe,

b) die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie die Förderung des Umweltschutzes,

c) die Förderung des Sports,

e) die Förderung der Bildung und Erziehung,

 § 3 Tätigkeiten

Die Vereinszwecke sollen insbesondere erreicht werden durch:

a) die Förderung der Jugend- und Altenhilfe mittels Durchführung von Maßnahmen der außerschulischen Jugendbildung im Sinne des Kinder- und Jugendhilfegesetzes sowie von Maßnahmen zur Förderung der Partizipation älterer Menschen, z. B. durch Mitwirkung in Senioren Organisationen und durch die ideelle und finanzielle Förderung der Jugendverbandsarbeit der Naturfreundejugend Deutschlands sowie die Förderung des Erhaltens und Betreibens von Jugendherbergen, Jugendzeltplätzen und Naturfreundehäusern als Stützpunkte der Kinder- und Jugendhilfe, des Wanderns und der natursportlichen Betätigung sowie als Begegnungs- und Informationsstätten,

b) die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie die Förderung des Umwelt-schutzes bei der Ausübung des Wanderns und des Sports und der Unterhaltung von Wanderwegen und Naturfreundehäusern als Informationsstätten für Natur- und Umweltschutz sowie die Beteiligung an modellhaften Projekten des Natur- und Landschaftsschutzes,

c) die Förderung des Sports durch die Pflege sportlicher Betätigung in der Natur unter besonderer Berücksichtigung des Natur- und Umweltschutzes, wie z. B. des alpinen Bergsteigens, des Kletterns, des Schneesports, des Kajakfahrens und des Wanderns,

d) die Förderung der Bildung und Erziehung von Kindern durch die Verbreitung von Materialien der außerschulischen Jugendbildung und die Beteiligung an entsprechenden Multiplikator Veranstaltungen wie Informationstagen oder Umweltseminaren,

e) die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens durch Mitgliedschaft in der Naturfreunde Internationale und Mitwirkung z. B. bei grenzübergreifenden Projekten des Natur- und Landschaftsschutzes wie der „Landschaft des Jahres“ und internationaler Jugendbegegnungen.

 § 4 Gemeinnützigkeit

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unver-hältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

5. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine andere Ortsgruppe der NaturFreunde oder der Landesgruppe NaturFreunde Bayern e.V., die es unmittelbar und ausschließlich für einen der gemeinnützigen Zwecke:

Förderung der Jugend- und Altenhilfe, die Förderung des Naturschutzes und der Landschaftspflege sowie die Förderung des Umweltschutzes, die Förderung des Sports, die Förderung von Wissenschaft und Forschung, die Förderung der Bildung und Erziehung, die Förderung von Kunst und Kultur, die Förderung der Natur- und Heimatkunde, die Förderung von Verbraucherberatung und Verbraucherschutz, die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens im Sinne des § 2 dieser Satzung zu verwenden hat.

 § 5 Fachgruppenarbeit, Hausvereine

1. Fachgruppen

Entsprechend des Bedarfs in der Ortsgruppe können für die im § 3 genannten Aufgaben Fachgruppen gebildet werden.

2. Hausvereine

Zur Durchführung der Satzungszwecke kann die Betreuung, Bewirtschaftung und Verwaltung von NaturFreunde-Häusern im Wege eines Pachtvertrages auf selbstständige Hausbetreuungs-, Hausbewirtschaftungs oder Hausverwaltungsvereine übertragen werden.

Für die Tätigkeit dieser Vereine gelten die §§ 1 - 4 dieser Satzung.

3. Fachgruppenleiter/-innen werden von der Mitgliederversammlung jeweils für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Sie sind stimmberechtigte Mitglieder des Ortsgruppenausschusses.

4. Die Fachgruppen der Ortsgruppe Kolbermoor führen jeweils eine eigene Kasse, die der Überwachung der Kontrollkommission der Ortsgruppe unterliegt.

5. Für die vorgenannten Gliederungen gelten die Bestimmungen dieser Satzung und die "Richtlinien für Fachgruppen, Fachbereiche und Hausvereine" des Landesverbandes Bayern e.V.

 § 6 Kinder- und Jugendarbeit

 1. In ihrer Arbeit finden sich die Mitglieder der Naturfreundejugend Deutschlands bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres in der Kinder- bzw. Jugendgruppe oder Gruppen für aktive Familien, Jugendclubs, Projektgruppen, Interessen- und Arbeitsgruppen zusammen. Sie führt die Bezeichnung: Naturfreundejugend Deutschlands, Ortsgruppe Kolbermoor.

2. Ihre Tätigkeit wird bestimmt von dieser Satzung und den „Richtlinien der Naturfreundejugend Deutschlands“, die von der Bundeskonferenz der Naturfreundejugend Deutschlands beschlossen und vom Bundeskongress bestätigt werden.

3. Die Kinder- und Jugendgruppe führt eine eigene Kasse, die der Überwachung der Ortsgruppen-Kontrollkommission unterliegt.

4. Die Kinder- und Jugendgruppenleiter werden von der Mitgliederversammlung jeweils für die Dauer von 2 Jahren gewählt.

§ 7 Finanzierung der Arbeit

1. Die Finanzierung der Arbeit erfolgt durch Einnahmen aus:

- Mitgliedsbeiträgen

- Spenden und Sammlungen

- Zuschüssen

- Veranstaltungen

- Vermietungen und Verpachtungen

- wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb

und auf sonstige, gesetzlich zulässige und mit dem Vereinszweck zu vereinbarende Weise.

2. Die Mitgliedsbeiträge werden durch die Mitgliederversammlung festgelegt unter Berücksichtigung der Anteile für Bezirk, Landesverband, Bundesgruppe, Naturfreunde Internationale. Die Beitragszahlung ist eine Bringschuld.

3. Über Einnahmen und Ausgaben ist jährlich vom Ortsgruppenvorstand ein Haushaltsplan aufzustellen und eine Jahresrechnung vorzulegen.

4. Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeführt. Die Mitgliederversammlung kann für den Vorstand und satzungsgemäß bestellte Amtsträger für ihre Tätigkeit bei Bedarf eine angemessene Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26a EStG beschließen.

§ 8 Aufnahme und Mitgliedschaft

1. Mitglied der Ortsgruppe kann jede Person werden, unabhängig der ethnischen und religiösen Zugehörigkeit, die die Zwecke des Vereines unterstützen will. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des/der gesetzlichen Vertreters/in erforderlich.

2. Der Beitritt zur Ortsgruppe ist unter Anerkennung dieser Satzung schriftlich zu erklären und an den Ortsgruppenvorstand einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet der Ortsgruppenvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Aufnahme kann ohne Angaben von Gründen verweigert werden.

3. Die Mitgliedschaft bei den NaturFreunden wird durch den offiziellen Mitgliedsausweis der NaturFreunde Deutschlands e.V. nachgewiesen.

4. Körperschaften und andere juristische Personen können als Förderer Mitglied werden. Sie haben kein Stimm- oder Wahlrecht, jedoch das Recht auf Teilnahme an der Jahreshauptversammlung.

§ 9 Rechte

1. Jedes Mitglied hat das Recht, an den Veranstaltungen der Ortsgruppe und der Verbands-gliederungen entsprechend der Satzungen teilzunehmen, an den durch die Mitgliedschaft sich ergebenden Vergünstigungen teilzuhaben und sonstige Leistungen des Verbandes zu nutzen und zu empfangen.

2. Jedes Mitglied kann wählen und gewählt werden. Minderjährige bedürfen der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters, können jedoch nicht in den Vorstand nach BGB § 26 gewählt werden. Das Stimmrecht muss persönlich und in Anwesenheit ausgeübt werden. Es ist nicht übertragbar.

3. Jedes Mitglied ist berechtigt, durch schriftlichen Antrag beim Ortsgruppenvorstand, bestimmte Angelegenheiten als Tagesordnungspunkt bei der Mitgliederversammlung behandeln zu lassen.

4. Die Mitgliedsrechte können erst nach der Beitragszahlung wahrgenommen werden.

§ 10 Pflichten

1. Jedes Mitglied hat die Pflicht, das Ansehen und die Belange der Ortsgruppe zu fördern.

2. Zur Durchführung der Vereinsaufgaben haben alle Mitglieder einen Jahresbeitrag zu entrichten. Die jeweilige Höhe beschließt die Mitgliederversammlung. Die Beitragszahlung ist eine Bringschuld.

3. Die Mitglieder haben Änderungen ihrer Anschrift und Bankverbindung unverzüglich dem Vorstand mitzuteilen.

4. Zur Durchführung der Vereinsaufgaben haben alle Mitglieder ihren Jahresbeitrag bis zum 30. April eines Kalenderjahres zu entrichten. Personen, die nach dem 01. 09. eines Kalenderjahres Mitglied werden, entrichten ihren Jahresbeitrag erstmals im darauffolgenden Kalenderjahr.

§ 11 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Durch Tod

2. Durch freiwilligen Austritt

Der Austritt kann nur zum Ende des Kalenderjahres erfolgen und ist schriftlich dem Vorsitzenden des Ortsgruppenvorstandes bis spätestens 30.09. mitzuteilen.

3. Durch Streichung

 Ein Mitglied, das seine Beiträge trotz zweier schriftlicher Aufforderungen nicht bezahlt hat, kann durch den Ortsgruppenvorstand aus der Mitgliederliste gestrichen werden. Es gilt damit zum Ende des laufenden Vereinsjahres als aus dem Verband NaturFreunde Deutschlands ausgeschieden.

4. Durch Ausschluss

Über den Ausschluss beschließt der Ortsgruppenausschuss mit einfacher Stimmenmehrheit und bezieht sich auf alle Gliederungen der NaturFreunde Deutschlands.

Gegen den Ausschluss ist Berufung an die Mitgliederversammlung zulässig. Sie muss innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbescheides beim Ortsgruppenvorstand eingelegt werden.

Vor der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist rechtliches Gehör zu gewähren. Der Beschluss über den Ausschluss ist zu begründen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefs bekannt zu geben.

Gegen den Beschluss der Mitgliederversammlung ist Einspruch beim Ortsgruppen-Schiedsgericht möglich.

§ 12 Organe der Ortsgruppe

1. Organe der Ortsgruppe sind:

a) Mitgliederversammlung,

b) Ortsgruppenausschuss,

c) Ortsgruppenvorstand,

d) Kontrollkommission

2. Die Beschlüsse der Organe werden mit einfacher Mehrheit gefasst, sofern die Satzung nichts anderes  vorschreibt. Diese sind in einem Protokoll festzuhalten und von der/dem jeweiligen Versammlungsleiter/-in und von der/dem Protokollführer zu unterzeichnen.

3. Die Organe können zu ihren Sitzungen Mitglieder oder Berater /-innen ohne Stimmrecht hinzuziehen.

§ 13 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung setzt sich zusammen aus:

a) Den Mitgliedern der Ortsgruppe

b) Den Mitgliedern des Ortsgruppenvorstandes

c) Den Mitgliedern des Ortsgruppenausschusses

d) Den Mitgliedern der Kontrollkommission

e) Den Ehrenmitgliedern der Ortsgruppe

2. Die Mitgliederversammlung findet jährlich, in der Regel in der ersten Hälfte eines Kalenderjahres statt.

3. Sie wird vom Ortsgruppenvorstand nach § 15 Ziff. 1 einberufen und den Mitgliedern mindestens 2 Wochen vorher schriftlich, unter Angabe des Versammlungsortes, der Zeit und der vorgeschlagenen Tagesordnung mitgeteilt. Darüber hinaus wird der Termin der Mitgliederversammlung im Mangfallbote und im Terminplan der Ortsgruppe bekanntgegeben.

4. Der/die Bezirks- und Landesvorsitzende sind gleichzeitig unter Angabe der Tagesordnung zu benachrichtigen.

5. Den Vorsitz führt der/die erste Vorsitzende, sein/ihr Stellvertreter/-in oder ein von der Versammlung gewähltes Präsidium, bestehend aus maximal 3 Personen.

6. Auf Beschluss des Ortsgruppenausschusses, der Kontrollkommission oder auf einen von einem Drittel der Mitglieder unterschriebenen Antrag, muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden, und innerhalb von 2 Monaten stattfinden. Mit Ausnahme der Fristen § 13 Ziff. 2 und 9, gelten die Bestimmungen für ordentliche Mitgliederversammlungen.

7.  Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ, ihre Aufgaben sind unter anderem:

a) Entgegennahme der Berichte von Vorstand, Ausschuss, Fachgruppen, Kinder- und Jugendleitung und Kontrollkommission

b) Entlastung des Ortsgruppenvorstandes auf Grund entsprechender Anträge der Kontrollkommission

c) Wahl des Ortsgruppenvorstandes und der Kontrollkommission

d) Wahl bzw. Bestätigung der Fachgruppenleiter, sowie der Kinder- und Jugendleiter

e) Beschlussfassung über Satzungsänderungen

f) Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

g) Beschlussfassung über vorliegende Anträge, gegebenenfalls zur Weiterleitung an die Bezirks-, Landes- und Bundesebene.

h) Ernennung und Aberkennung zur/zum Ehrenversitzende/-n, sowie zur Ehrenmitgliedschaft

8. Anträge an die Mitgliederversammlung können gestellt werden durch:

a) Die Mitglieder

b) Den Vorstand

c) Die Kinder- und Jugendleitung

d) Die Fachgruppen

e) Die Kontrollkommission

9. Anträge müssen sechs Wochen vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich vorliegen. Während der Mitgliederversammlung können Anträge nur gestellt werden, wenn deren Thematik erst während der Versammlung entsteht, bzw. vor dem ordentlichen Antragsabgabetermin nicht ersichtlich war, und wenn diese Initiativanträge mindestens von 1/5 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder unterstützt werden.

10. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder nach § 9 Ziff. 2, sofern die Satzung nichts anderes vorschreibt. Abstimmungen erfolgen per Handzeichen, geheime Abstimmung per Stimmzettel hat zu erfolgen, wenn der offenen Abstimmung durch mind. 1/4 der anwesenden Mitglieder widersprochen wird, oder wenn mehrere Bewerber/-innen für eine Funktion kandidieren.

11. Bei Abstimmungen sind nur Ja- oder Neinstimmen entscheidend und werden gewertet; Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Bei Wahlen ist im Falle von Stimmengleichheit die Wiederholung der Abstimmung erforderlich ( 2. Wahlgang ). Bei erneuter Stimmengleichheit wird unter Aufsicht der Kontrollkommission durch Los entschieden.

12. Von der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das alle gefassten Beschlüsse enthält, und von der/dem Vorsitzenden und von dem/der Protokollführer/-in zu unterzeichnen ist.

Dieses Protokoll ist binnen 6 Wochen zu fertigen, und kann auf Anfrage bei dem auf das Fristende folgenden Vereinsabend eingesehen werden. Ab diesem Datum kann binnen 2 Wochen Widerspruch eingelegt werden, über den der Ortsgruppenausschuss entscheidet. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gilt ab dem Datum der Mitgliederversammlung ein Widerspruchsrecht von 9 Wochen.

§ 14 Ortsgruppenausschuss

1. Der Ortsgruppenausschuss besteht aus

a) dem Ortsgruppenvorstand,

b) den Fachgruppenleiter/innen oder Stellvertreter/innen,

c) den Kinder- und Jugendgruppenleitern

d) den Mitgliedern, denen besondere Aufgaben zugewiesen sind,

e) den Ehrenmitgliedern und der Kontrollkommission mit beratender Stimme.

2. Die Ausschussmitglieder nach Abs. 1,a) und c) werden von der Mitgliederversammlung für 2 Jahre gewählt, nach Abs. 1, b) werden von ihr bestätigt.

3. Die Zahl der Ausschussmitglieder wird auf Vorschlag des Ortsgruppenvorstandes von der Mitgliederversammlung festgelegt.

4. Der Ortsgruppenausschuss entscheidet im Innenverhältnis in allen Angelegenheiten, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.

5. Der Ortsgruppenausschuss wird von der/dem 1. Vorsitzenden, je nach Arbeitsanfall (jedoch mind. 2-mal im Jahr), zu Sitzungen einberufen. Auf Anforderung der Kontrollkommission hat innerhalb von 6 Wochen eine Ortsgruppenausschusssitzung stattzufinden

6. Die/der 1.Vorsitzende/r oder einer der Stellvertreter/innen führt den Vorsitz. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Es wird eine Niederschrift angefertigt, die alle gefassten Beschlüsse enthalten muss und von dem/der Sitzungsleiter/in und dem/der Protokollführer/in zu unterzeichnen ist.

§ 15 Ortsgruppenvorstand

1. Der Ortsgruppenvorstand besteht aus:

a) dem „gesetzlichen Vorstand“ ( § 26 BGB )

- 1. Vorsitzende/r

- mind.1 bis zu 2 Stellvertreter/innen

b)- Kassierer/in

- Schriftführer/in

c) 1 Vertreter/innen der Ortsgruppenkinder- und -jugendleitung gem. „Richtlinien der Naturfreundejugend Deutschlands“,

d) dem/die Ehrenvorsitzende/n mit beratender Stimme.

2. Die/der 1. Vorsitzende/r und die Stellvertreter/innen, vertreten die Ortsgruppe jeweils alleine gerichtlich und außergerichtlich. Im Innenverhältnis wird festgelegt, dass die Stellvertreter/innen nur bei Verhinderung der/des 1. Vorsitzenden tätig werden können.

3. Der Ortsgruppenvorstand nach 1.a.) wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren bestellt und bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt.

4. Scheidet ein Mitglied während seiner Amtsdauer aus, kann der Ortsgruppenvorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied wählen.

5. Dem Ortsgruppenvorstand obliegt die Erledigung der laufenden Geschäfte der Ortsgruppe, die Vorbereitung und Einberufung von Sitzungen, die Aufnahme von Mitgliedern.

6. Der Ortsgruppenvorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. Für Rechtsgeschäfte, die den Betrag von 500,00 € übersteigen, ist die Zustimmung des gesamten Vorstandes nach § 15 Ziff. 1a erforderlich. Von dieser Bestimmung ausgenommen sind Ausgaben aus Fachgruppenetats, sofern diese zur ordentlichen Durchführung der jeweiligen Aufgaben erforderlich sind, und einen Betrag von 3000.- € nicht übersteigen.

7. Der Ortsgruppenvorstand wird von der/dem 1. Vorsitzenden, je nach Arbeitsanfall (jedoch mind. 2-mal im Jahr), zu Sitzungen einberufen.

8. Die/der 1. Vorsitzende/r oder einer der Stellvertreter/innen führt den Vorsitz. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Es wird eine Niederschrift angefertigt, die alle gefassten Beschlüsse enthalten muss und von dem/der Sitzungsleiter/in und dem/der Protokollführer/in zu unterzeichnen ist.

9. Aufgaben des Ortsgruppenvorstandes sind unter anderem:

a) Erledigung der laufenden Geschäfte der Ortsgruppe

 

b) Vorbereitung und Einberufung von Tagungen und Sitzungen

c) Aufnahme von Mitgliedern nach § 8 dieser Satzung

d) Vertretung der Interessen der Ortsgruppe und der Beschlüsse der einzelnen Organe auf Bezirks-, Landes- bzw. Bundesebene

e) Erstellung einer jährlichen Überschussrechnung über Einnahmen und Ausgaben der Ortsgruppe

f) Entwickeln der inhaltlichen Arbeit im Rahmen der Beschlüsse der Organe und dieser Satzung

§ 16 Kontrollkommission

1. Die Kontrollkommission besteht aus 2 Mitgliedern und wird von der Mitgliederversammlung  gewählt. Die Kontrolle hat an den Sitzungen der Organe ohne Stimmrecht teilzunehmen.

2. Sie hat die Pflicht, die Einhaltung der Satzung und Beschlüsse zu überwachen, die Geschäfts- und Kassenführung der Ortsgruppe und den unter § 5 und § 6 genannten Gliederungen zu prüfen.

3. Sie hat der Mitgliederversammlung der Ortsgruppe und der Ortgruppenjugendkonferenz Bericht zu erstatten und Anträge auf Entlastung zu stellen.

Die Kontrollkommission wird von der Mitgliederversammlung jeweils für die Dauer von 2 Jahren gewählt.

§ 17 Schiedsgericht

1. Für Streitfälle innerhalb des Verbandes sind die Schiedsgerichte auf Ortsgruppen-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene zuständig.

2. Zusammensetzung, Aufgaben und Arbeitsweise der Schiedsgerichte regeln sich nach der jeweils gültigen Bundesschiedsordnung der NaturFreunde Deutschlands e.V.

3. Das Ortsgruppenschiedsgericht besteht aus drei ordentlichen Mitgliedern und drei Ersatzmitgliedern.

§ 18 Bestimmungen des Landesverbandes

1. Satzungsänderung

Diese Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der an¬wesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen oder geändert werden.

2. Bestimmungen des Landesverbandes:

a) Die Ortsgruppensatzung darf nicht im Widerspruch zu der Satzung des Landesverbandes stehen.

b) Anschriften- und Funktionsänderungen sind dem Landesverband innerhalb von sechs Wochen mitzuteilen.

§ 19 Auflösung der Ortsgruppe

1. Die Auflösung kann nur durch eine zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung, bei welcher mindestens ¾ der Mitglieder anwesend sind, beschlossen werden.

2. Der Beschluss bedarf einer Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

3. Bei Auflösung der Ortsgruppe, Austritt aus dem Verband der NaturFreunde Deutschlands e.V., oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen und evtl. bestehende Rechtsansprüche der Ortsgruppe, nach Abwicklung aller rechtlichen Forderungen und Verbindlichkeiten und nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes, einer gemeinnützigen Gliederung der NaturFreunde (z. B. einer anderen Ortsgruppen, oder dem Landesverband Bayern e.V.) zu, die oder der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Sollte es bei der Auflösung keine gemeinnützige Gliederung der Naturfreunde mehr geben wird das Vermögen der Stadt Kolbermoor zur unmittelbaren und ausschließlichen Verwendung für einen gleichartigen Zweck zugeführt.

4. Die Ortsgruppe, insbesondere der letzte Ortsgruppenvorstand, ist für die ordnungsgemäße Überführung des Vermögens, einschließlich aller schriftlichen Unterlagen, Dokumente und dergleichen an die begünstigte Gliederung verantwortlich.

§ 20 Schlussbestimmung

1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

2. Gerichtsstand ist der Sitz der Ortsgruppe.

3. Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 24.09.2014 beschlossen.

4. Die bisherige Satzung verliert damit ihre Gültigkeit.

5. Die Satzung wurde in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Rosenheim am 25.02.2015. unter der Nummer VR 40909 eingetragen.

6. Salvatorische Klausel:

Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser Satzung ganz oder teilweise rechtsunwirksam sein, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmungen tritt rückwirkend eine inhaltlich möglichst gleiche Regelung, die dem Zweck der gewollten Regelung am nächsten kommt.


 

 

     

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Sponsoren und Freunde
 

Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling


Elektro Schmid


Sport Go West


Pizzeria Milano


Kfz Sachverstndigen Bro Christina Keidel


Rialto Kolbermoor - Ital. Eisdile


Ofenbau Nagl


Bergsport Mhlbauer